Das Lonetal


 mit seinen altsteinzeitlichen Höhlenfundstellen ist eine der weltweit wichtigsten Regionen für die früheste 
 eiszeitliche Kunst.

 Der Stadel und die Bärenhöhle, zwei direkt nebeneinander liegende Höhlen im Hohlenstein, sind die tiefsten
 Höhlen des Lonetals.

 Im Stadel wurde der berühmte Löwenmensch gefunden. Dieses Mischwesen aus Höhlenlöwe und
 Mensch wurde vor über 30 000 Jahren aus dem Stoßzahn eines jungen Mammuts gefertigt.

 Der Bockstein gehört zu den bedeutenden europäischen Fundstellen der Neandertalerzeit. Nicht nur die
 Höhle selbst, sondern auch die interessante Geschichte ihrer Entdeckung und Ausgrabung sind einen
 Besuch wert.

 Der Vogelherd wurde ebenfalls bereits vor über 30 000 Jahren von Menschen aufgesucht. Die
 Kulturschichten dieser Zeit haben zehn verschiedene Tierfigürchen aus Mammutelfenbein und Knochen -
 darunter ein äußerst eindrucksvolles Wildpferd - geliefert. Nachgrabungen haben erneut
 Eiszeitkunstwerke ans Tageslicht gebracht - darunter die vollständig erhaltene Darstellung eines
 jungen Mammuts.


 Das Lonetal ist in seinem ursprünglichen Aussehen erhalten geblieben und vermittelt einen guten Eindruck
 davon, wie ein Tal am Südrand der Schwäbischen Alb während der Eiszeit von unseren Vorfahren
 durchstreift, bewohnt und genutzt wurde.


 Zwischen Bockstein und Vogelherd, oberhalb des Hohlenstein findet sich im ehemaligen Hospiz Lindenau
 eine beliebte Ausflugsgastätte mit herrlichem Biergarten und gutem Vesper.

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